Mitgliederbrief

Stammtisch am 5. Mai und Infos vom „Runden Tisch – Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine“

Liebe Mitglieder,
liebe Freundinnen und Freunde des Internationalen Clubs,

wir laden herzlich ein zum Stammtisch* am Donnerstag, den 5. Mai von 19 – 21 Uhr draußen im Pavillon vor Willy‘s Pub. Anmeldung bitte bis zum 2.5. bei U. Leichtweiß (Tel 06032-4265) mail: u.leichtweiss[at]gmx.de oder Dr. B. Kampmann (‭0171 5169136‬). 
Der „Runde Tisch“ für die Ukraine – Flüchtlinge hat sich zum 2. Mal getroffen. Die Stadt Bad Nauheim und viele Vereine, allen voran das Rote Kreuz und der Verein IKI, dazu Initiativen und Privatpersonen haben bereits sehr viel bewegt und organisiert. So wurde das bis Jahresende zur Verfügung gestellte Haus „An der Birkenkaute 6“ mit viel Engagement als Unterkunft (für ca. 130 Personen) und Begegnungsstätte hergerichtet. 

Wir alle können den Geflüchteten hier in Bad Nauheim auf verschiedene Weise helfen:
– durch Sachspenden, speziell Geschirr (Teller, Tassen etc.) und Besteck, Bettwäsche und  Duschtücher für das Secondhand-Kaufhaus des Vereins IKI in der Hauptstraße 108 (ehemals Sportheim). Abgabe dort mittwochs von 16 -18 Uhr.
– Sprachkurse werden angeboten. Sprachlehrer*innen sind nach wie vor gesucht. 0171 9161724 oder Mail: hedwig.rohde[at]t-online.de)
– Das Internationale Café ist zurzeit als Begegnungsstätte freitags in den Räumlichkeiten des Sportheims geöffnet. Wer dort unterstützen möchte, wendet sich an Michaela Mos (m.mos[at]t-online.de) – auch ein Kuchenangebot ist willkommen. 
– Der Zonta – Club bittet um Mithilfe bei der Ausgabe von Kleidung an ukrainische Flüchtlinge in der Kleiderkammer (im Keller des Erika-Pitzer-Begegnungszentrum in der Blücherstraße):mittwochs zwischen 12.45 und 14 Uhr, sowie am 1. Samstag im Monat von 9.30 Uhr bis 13 Uhr.Kontakt: hanne-roeder[at]t-online.de
Die Spende unseres Frühjahrstreffens ergab insgesamt einen Betrag von 400 €. Dieser wird für die Beschaffung von Lernmaterial für den Deutschkurs für ukrainische Flüchtlinge „An der Birkenkaute“ gespendet.

Herzliche Grüße
Dr. Bernt KampmannUrsula Leichtweiß

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Frühlingstreffen

Dieses Jahr Frühlingstreffen statt Neujahrsempfang

„In diesen Tagen kann man eine Begrüßung, auch zu einem Frühlingstreffen, nicht beginnen, ohne auf den Krieg im Osten Europas zu sprechen zu kommen,“ so der Vorsitzende des Internationalen Clubs Bad Nauheim Dr. Bernt Kampmann, bei seiner Rede an die etwa 45 Teilnehmer*innen des „verspäteten Neujahrsempfangs“ in der Wilhelmskirche. Eingeladen waren Mitglieder und Freunde des Vereins, dazu kooperierende Vereine, sowie Repräsentanten der Stadtpolitik.  „Für mich ist mittlerweile klar“, fuhr er fort, „wenn man bei diesem Schlechten nach etwas Gutem sucht, dann ist es das:
Vielen von uns wird in dieser Zeit klar geworden sein, was jedem wirklich wichtig und was unnützer Ballast geworden ist. Zu den wichtigen Dingen gehören auch das Kennenlernen, miteinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen, d.h. offen sein für alle Menschen anderer Kulturen und Religionen.“ Der Krieg war unter anderem Anlass für eine Mahnwache für Frieden am 5.3. auf dem Aliceplatz, die vom Internationalen Club und dem Ausländerbeirat organisiert worden war, unterstützt von verschiedenen Religionsgemeinschaften, von Zonta International mit gelben Rosen und von vielen anderen Helfern. Über 200 Teilnehmer werden diese Mahnung und das Gebet für Frieden sicher nicht vergessen.

Anschließend stellte B. Kampmann das voraussichtliche Programm des ICBN für 2022 vor.
Am 7. April wird der monatliche Internationale Stammtisch ab 19 Uhr in Willy‘s Pub, bzw. bei angenehmen Temperaturen im Außenbereich, veranstaltet. Weitere Stammtische folgen an jedem ersten Donnerstag im Monat. Einige Wochen später ist eine Wanderung durch den Bad Nauheimer Stadtwald geplant, dazu in der ersten Jahreshälfte im Garten der Ev. Kirchengemeinde am Johannisberg ein Internationaler Gartennachmittag. Am 3.7. folgt, nach zwei Jahren Pause, das 39. Internationale Fest in der Trinkkuranlage in Kooperation mit der Musikschule Bad Nauheim und vielen internationalen Bad Nauheimer Vereinen.

Für den Herbst ist eine Lesung und Diskussion mit dem Schriftsteller Rafik Schami zu seinem zuletzt veröffentlichten Essay „Gegen die Gleichgültigkeit“ geplant. In diesem Zusammenhang zitierte B. Kampmann die so wichtigen Worte des Nobelpreisträgers und Auschwitzüberlebenden Eli Wiesel: „Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit“.
Der Vorstand des ICBN hofft, zum Ende des Jahres das traditionelle Internationale Plätzchenbacken im November wieder in Zusammenarbeit mit der Ev. Kirchengemeinde Bad Nauheim veranstalten zu können.

Im Anschluss an den Überblick über geplante Vorhaben des Vereins, folgten freundliche und aufschlussreiche Grußworte von Bürgermeister Klaus Kreß und Stadtverordnetenvorsteher Oliver von Massow. Beide informierten unter anderem über die derzeitigen Bemühungen der Stadt Bad Nauheim in Bezug auf die in Bad Nauheim bereits angekommenen, sowie zu erwartenden Flüchtlinge aus der Ukraine. Das sehr abwechslungsreiche kalt-warme Büffet, von Mitgliedern des ICBN zubereitet, wurde von allen Anwesenden anschließend mit gutem Appetit genossen. Der Vorsitzende dankte allen Helferinnen und Helfern. Die Spende der Teilnehmer*innen des Frühjahrstreffens wurde vom Internationalen Club verdoppelt; somit konnte der Betrag von 400 € für die Beschaffung von Lernmaterial für den Deutschkurs für ukrainische Flüchtlinge „An der Birkenkaute“ überwiesen werden.

(U. Leichtweiß)

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Bericht von der Mahnwache für den Frieden

(Pressemitteilung von U. Leichtweiß)

Mahnung – Gebet – Stille und die „Fantasie von übermorgen“. Ausdrücklich nicht gegen russische Menschen hier in Bad Nauheim und anderswo richte sich diese Veranstaltung, sondern gegen die russischen Aggressoren und deren Unterstützer. So begrüßte der Vorsitzende des Internationalen Clubs Bad Nauheim die etwa 250 Teilnehmerinnen der eindrucksvollen Demonstration der Solidarität am Alicebrunnen.

Die Organisatoren, der Internationale Club Bad Nauheim und der Ausländerbeirat hatten gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde die Mahnwache organisiert, dazu Politiker und Vertreter der Religionsgemeinschaften eingeladen. Gelbe Rosen als Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine verteilten Frauen des Zonta – Clubs Bad Nauheim in der Menge. Bürgermeister Klaus Kreß und Stadtverordnetenvorsteher Oliver von Massow betonten in ihren Ansprachen die Bedeutung eines friedlichen, demokratischen Zusammenlebens in unserer Stadt, in der neben vielen anderen Nationen Bürger sowohl aus Russland als auch der Ukraine leben. Neben der Verurteilung des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Putins, riefen die Politiker zur Solidarität für die vom Krieg betroffenen Menschen der Ukraine auf, unterstrichen die Bedeutung der Hilfe und das Willkommen für die hilfesuchenden Flüchtlinge bei uns.

Sinan Sert, Vorsitzender des Ausländerbeirats, las das Antikriegs-Gedicht „Bitten der Kinder“ von Bertolt Brecht, verfasst im Jahr 1951, vor und interpretierte dieses Gedicht in beeindruckender Weise. „Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass sondern Gleichgültigkeit“ zitierte Pfarrerin Susanne Pieper den jüdischen Holocaust-Überlebenden und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel und leitete damit zum Gebet mit Schweigeminuten ein. Manfred De Vries, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Bad Nauheim, berichtete von der Zerreißprobe für seine Gemeinde, deren Gemeindeglieder vornehmlich orthodoxe Juden aus Russland und der Ukraine seien. Das nun folgende Gebet wurde von Rabbiner Nahmany gesprochen.

Nach einer Zeit der Stille ergriff Imam Seyit Ahmed von der Türkisch-Islamischen Gemeinde Bad Nauheim das Wort zum Gebet. Den Abschluss intensiver Gebetsbitten sprachen Pfarrerin Susanne Pieper von der Evangelischen Kirchengemeinde und Pfarrer David Jochem Rühl von der katholischen Pfarrgemeinde St. Bonifatius. Die „Fantasie von übermorgen“, das Gedicht von Erich Kästner aus dem Jahr 1929, spontan gesungen von Liedermacher Martin Schnur aus Friedberg, setzte einen sehr ergreifenden Schlusspunkt an diesem Nachmittag. Sichtlich bewegt dankte Dr. Bernt Kampmann allen Mitveranstaltenden und Teilnehmerinnen und wünschte Frieden.
Pressemitteilung von U. Leichtweiß

Foto: G. Leichtweiß

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Weihnachtsbrief 2021

Bad Nauheim, den 14.12.21

Liebe Mitglieder,

liebe Freundinnen und Freunde des Internationalen Clubs,

wir wünschen frohe Weihnachtstage,

entspannte Tage „zwischen den Jahren“

und ein gutes, glückliches, gesundes und friedvolles Jahr 2022.

Damit verbinden wir zugleich die Hoffnung, dass die Pandemie, die unsere Arbeit im vergangenen Jahr sehr eingeschränkt hat, unser Leben immer weniger beeinträchtigen wird.

Ein Neujahrstreffen im Januar wird es leider nicht geben.

Aber: Wir bitten Sie/euch, im Terminkalender 2022 vorzumerken:

– „Frühjahrstreffen“ am Sonntag, den 27. März 2021,

ab 11.00 Uhr in der Wilhelmskirche Bad Nauheim

Eine gesonderte Einladung wird im kommenden Jahr noch einmal folgen.

– Internationales Fest am Sonntag, den 3. Juli 2022,

in der Trinkkuranlage Bad Nauheim.

Die Jahreshauptversammlung des ICBN fand am 26.10.21 statt. Wir wollen euch mit unserem Bericht auf dem Laufenden halten. (s. Anlage)

Ein besonderes Geschenk für alle, die gern ein außergewöhnliches Plätzchenrezept (nicht nur zur Weihnachtszeit) ausprobieren möchten:

Rita Orfalis syrisches Mamoul-Rezept und ein kleines Video bei YouTube zum Anklicken auf diesem Link …..

Und hier das Rezept als PDF : Syrische-Mamoul-Rezept-Rita-Logos

Herzliche Grüße

gez. Dr. B. Kampmann (Vorsitzender)

gez. U. Leichtweiß (stellvertr. Vorsitzende)

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